Auf Thementour durch Eppelsheim

Pressemitteilung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Thementour durch Eppelsheim

/ SPD hatte zum Rundgang "Mit offenen Augen durch die Gemeinde" eingeladen / zahlreiche Anregungen und konstruktive Diskussionen / Anliegen der Bürger ergeben Handlungsbedarf

 

(15.03.2014). Eine rund zweistündige Ortsbegehung absolvierten in der vergangenen Woche bei Kaiserwetter rund 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger in Eppelsheim auf Einladung der örtlichen SPD. Auf dem Programm des Rundgangs „Mit offenen Augen durch die Gemeinde“ standen verschiedene Stationen zu unterschiedlichen, kommunalpolitischen Themen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Eppelsheimer SPD-Vorsitzenden Hans H. Brecht setzte sich die an der weiteren Entwicklung des Ortes interessierte Gruppe vom „Römer“ aus in Bewegung. Auf eine für die Anlieger unbefriedigende Parksituation im Bereich der Blaugasse, Zwerchgasse, Gau-Heppenheimer Straße und am Rathaus machten Heidemarie

Michel und Jürgen Zimmermann aufmerksam. Besonders bei Veranstaltungen seien die Straßen rigoros zugeparkt und die Einfahrten mit abgestellten Autos versperrt. Ein Durchkommen für z.B. Rettungsfahrzeuge sei dann schier unmöglich, bemängelten die beiden Eppelsheimer. In der gemeinsamen Diskussion dieses Verkehrsproblems sprach man sich mehrheitlich für das Aufstellen von Parkverbotsschildern bei Veranstaltungen aus. Hier sei die Gemeindeverwaltung gefragt. Ein weiteres Verkehrsproblem wurde einige Meter weiter angesprochen. „Von Hangen-Weisheim kommend rasen viele Autofahrer mit völlig überhöhter Geschwindigkeit in den Ortseingang von Eppelsheim rein“, so die Beobachtungen einiger Rundgang-Teilnehmer. Wer die Straße überquere, lebe äußerst gefährlich. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger forderten eine baldige Abhilfe, zumal im dortigen Neubaugebiet auch viele Kinder leben und dadurch extremer Gefahr ausgesetzt sind, wenn sie zum Sportplatz oder zum Spielplatz gelangen wollen. „Wir werden uns diesem Thema annehmen und uns im Gespräch mit der Ortsbürgermeisterin und der zuständigen Straßen-verkehrsbehörde für eine Lösung dieses Problems einsetzen“, versicherten die Eppelsheimer Sozialdemokraten, die ein tragfähiges und den örtlichen Gegebenheiten angepasstes Verkehrskonzept für die Effenkranzgemeinde für dringend notwendig erachten. Als nächste Station stand der Spielplatz am Effenkranz gegenüber dem Gemeinde-kindergarten auf dem Programm, der sich dem Betrachter in einem recht unansehnlichen Zustand präsentiert und seiner eigentlichen Funktion als pädagogischer Spielraum und Treffpunkt von Jung und Alt kaum mehr gerecht wird. „Hier besteht unseres Erachtens dringender Handlungsbedarf. Am zerstörten Drahtzaun besteht Verletzungsgefahr für die Kinder und der Platz ingesamt müsste geebnet, neu angelegt und ansprechender gestaltet werden“, verdeutlichte SPD-Vorsitzender Hans H. Brecht, dass es mit modernen Spielgeräten allein nicht getan sei und signalisierte seitens der SPD Bereitschaft, sich in die Platzgestaltung gerne ehrenamtlich mit einbringen zu wollen. Positiv beurteilt wurde die „provisorische“ Jugendhütte am Effenkranz, nur wenige Meter vom Spielplatz gelegen, die sich im Besitz des Kindergartens und in Obhut des Dorfverschönerungsvereins befindet. Dort haben sich Jugendliche mit einer vom Sperrmüll organisierten Sitzgruppe und einem Tisch selbst einen Treffpunkt geschaffen. „Wir haben für die Müllentsorgung einen Beutel aufgehängt und schauen immer nach dem Rechten“, informierte Walter Schneider über die vom Verschönerungsverein Eppelsheim geduldete Nutzung der Hütte. Gleichwohl erkenne man aber auch daran unschwer, dass in Eppelsheim gemeindliche Angebote für die Jugendlichen fehlen, meinte Gabriele Zuckmayer und sprach sich dafür aus, altersgerechte Jugendangebote in der Gemeinde zu schaffen und ehrenamtlich zu fördern und zu begleiten. „Wir haben etwas, um das uns andere Gemeinden beneiden“, spielte Heike Schubert auf den

Effenkranz an, der als Naturpfad rings um die Gemeinde einen beispielhaften Naherholungswert habe. Diesen gelte es zu erhalten. Hans H. Brecht und der stellvertretende SPD-Vorsitzende Daniel Beiser regten eine breite Unterstützung des Verschönerungsvereins durch die ortsansässigen Vereine und die Bürgerschaft bei der Unterhaltung und Grünpflege dieses Naturidylls ebenso an wie ein „Effenkranzfest“ mit verschiedenen Programmpunkten an unterschiedlichen Stellen. Der am Ortsrand gelegene Bahnhof war vorletztes Ziel auf der Thementour durch Eppelsheim. Da den Anwesenden nicht bekannt war, was in Zukunft mit dem leerstehenden Bahnhofsgebäude passieren soll, versprach die SPD sich schlau zu machen und die Teilnehmer darüber zu informieren. Bevor es zurück zum „Römer“ ging, informierte der SPD-Vorsitzende auf der Autobahnbrücke noch kurz über den Erfolg des 2012 ins Leben gerufenen, parteiübergreifenden Bündnisses gegen den A61-Autobahnlärm und die vom Land nun für 2015 zugesicherte Sanierung der Fahrbahn mit einem lärmmindernden Belag und die für 2017 ergänzende Erneuerung der Lärmschutzwände.

Für den Erhalt des Brunnens auf dem Platz „Am Römer“ sprachen sich die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger geschlossen aus. Nach deren Meinung reiche es aus, die seit langem schon defekte Brunnenpumpe zu erneuern und den Platz durch ehrenamtliches Engagement wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt und zum „Mehrgenerationenplatz“ in der Dorfmitte umzuwandeln, statt teures Geld für eine in Auftrag gegebene

komplette Neugestaltung im Ausschreibungsverfahren in die Hand zu nehmen. „Wir haben viele interessante Gespräche geführt, viele Anregungen mit auf den weiteren Weg genommen und gesehen, dass sich die Menschen hier mit ihrer Gemeinde identifizieren und ihnen an einer weiteren positiven Entwicklung gelegen ist“, ziehen die Eppelsheimer Sozialdemokraten ein positives Fazit ihres ersten kommunalpolitischen Rundgangs.